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Teleangiektasien


Teleangiektasien sind erweiterte Kapillargefäße. Sie treten häufiger bei Frauen als bei Männern vor allem ab dem zweiten Lebensdrittel auf. Wenn Teleangiektasien im Gesicht und auch in den oberen Körperpartien auftreten, können sie leicht und zuverlässig behandelt werden. Eine bewährte Methode hierzu ist die Verödung dieser Kapillaren mit einer Nadel. Bei Behandlungen an den Beinen gibt es leider wegen des dort höheren Drucks in den Venen Einschränkungen hinsichtlich der Dauerhaftigkeit der Behandlung.

Die eingesetzte Technik entspricht dabei weitestgehend der Technik, die auch für die Haarentfernung verwendet wird. Zum Erzielen optimaler Ergebnisse wird gerne eine speziell angepasste Sonde verwendet. Auf dem Markt werden spezielle Geräte für diese Behandlungen angeboten. Technisch handelt es sich dabei um vergleichweise wenig aufwendige Epilationsgeräte, die für die klassische Blendmethode nach Hinkel ausgelegt sind. Die Behandlung ist daher ohne Abstriche auch mit handelsüblichen Epilationsgeräten möglich.

Behandelt werden können

  • Teleangiektasien,
  • Couperose,
  • rote Äderchen,
  • Spider Naevi,
  • Angiome sowie
  • kleinere Stielwarzen.

Erste Behandlungen in dieser Technik erfolgten bereits im Jahr 1925. Die zur Zeit am häufigsten ausgeführte Vorgehensweise (VBR - Vascular Blemish Removal technique) wurde von Michael Bono, einem Kollegen aus den USA, in Zusammenarbeit mit Dermatologen entwickelt und publiziert (M. Bono, Telangiectasia, Turtoise Press, 1991). Weil sie ausgesprochen sicher, zuverlässig, effektiv sowie schmerz- und nebenwirkungsarm ist, wurde sie mehrfach unter unterschiedlichen Markennahmen adaptiert.

Gegenwärtig arbeite ich mich in die entsprechenden Techniken ein. Ein entsprechendes Angebot ist aktuell nicht in Planung.

DVEE e.V.